Von Janne Döscher
Dieser Artikel wirkt in Teilen wie ein Leitfaden und ebenso wie ein Lexikon für den wichtigsten Teil eines Studiums. Ich stelle eindeutig die These auf, dass die Einstiegsphase in ein Studium die wichtigste Phase ist. Vor allem die späteren Leistungen und der Erfolg hängt von dieser Phase ab – das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Deswegen wollen wir mit einem Ersti-Guide durch eure ersten Wochen, Monate und Semester begleiten. Er soll alle Facetten des Studiums abbilden und wird schrittweise erweitert.
Und da es schon recht viele Infos gibt, werden wir mit einem Inhaltsverzeichnis euch weiterhelfen, damit ihr auch punktuell Hilfestellungen erhaltet. Ganz wichtig: Dieser Guide ist von Studis für Studis geschrieben. Damit ist es keine vollständige Liste und sollte stets kritisch hinterfragt werden – einfach eine wissenschaftliche Perspektive einnehmen. (Stand vom 11.10.2026)
Inhaltsverzeichnis
Portale zur Studienorganisation
Wichtige Ordnungen: SPSO und RPO
Gadgets als Studi an der Uni Rostock
WLAN & Office-Lizenzen & Anwendungsserver
Hochschulsport & Sprachenzentrum
Semesterbeitrag – Jetzt schon an morgen denken
Studierendenvertretung verstehen, kennenlernen und engagieren
Portale zur Studienorganisation
An der Uni Rostock gibt es aktuell noch viele verschiedene wichtige Portale. Für euch gut, es wird ab ca. 2028/29 eine Zusammenlegung dieser Portale geben. Gerade für den Bau des Stundenplans und das Abrufen von Informationen rund um die Lehrveranstaltungen sind die Portale wichtig.
Stud.IP
Stud.IP ist das Portal zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen. Dort könnt ihr euch in alle Kurse eintragen. Unter dem Reiter „Veranstaltungen“ könnt ihr die einzelnen Kurse einsehen. Vom Ablaufplan über Folien bis hin zu weiteren Hinweisen findet ihr alles, was für die jeweilige Veranstaltung wichtig ist.
Daneben könnt ihr auf Stud.IP unter dem Reiter „Planer“ euren Veranstaltungsplan finden. Hier sind alle Lehrveranstaltungen des jeweiligen Semesters eingetragen, in welche ihr eingetragen seid. Außerdem könnt ihr auch eigene Termine hinzufügen – am Ende entsteht ein fertiger Wochenplan.
Auf der Startseite von Stud.IP seht ihr dazu wichtige Ankündigungen von universitären und studentischen Stellen. Ein Blick auf diese Informationen ist lohnenswert. Darunter findet ihr eine Terminübersicht der kommenden Veranstaltungen, die ihr belegt.
Stud.IP bietet allerdings auch weitere Möglichkeiten. Unter dem Reiter „Schwarzes Brett“ könnt ihr Anzeigen schalten. Sei es für Bücher, Haushaltsgeräte, Wohnungsangebote/-suche oder Jobs – dort könnt ihr vieles anbieten und auch einsehen.
Unter dem Reiter „Online Dienste“ findet ihr die weiteren Portale. Somit könnt ihr über Stud.IP alle weiteren Dienste erreichen.
ILIAS
Einige eurer Dozierenden werden anstelle von Stud.IP das Portal ILIAS nutzen. Im Grunde ist es einfach ein anderes Portal zur Organisation von Lehrveranstaltungen. ILIAS bietet mehr Möglichkeiten für interaktive Tests und Arbeitsräume. Daher wird ILIAS oft genutzt, wenn ihr regelmäßig Unterlagen einreichen oder Tests absolvieren müsst.
E-Mail-Portal
Es wird euch bestimmt sehr oft gesagt, dass die Uni alles über E-Mail kommuniziert. Das ist eindeutig der Fall und man sollte sein eigenes Postfach nicht unterschätzen. Ihr werdet jede Woche einiges an E-Mails bekommen und manche erscheinen eher sinnlos als bereichernd. ABER: Das bedeutet nicht, dass man sie ignorieren kann. Ihr solltet alle E-Mails immer zeitnah öffnen und nach Relevanz sortieren/aussortieren.
Nur so könnt ihr vermeiden, dass wichtige Informationen eurer Dozierenden und der Uni nicht an euch vorbeigehen. Denn die Tatsache, dass man die Information nicht gelesen hat, zählt an einer Universität nicht. Selbstorganisation ist das A und O. Über das E-Mail-Postfach kommuniziert auch die Studierendenvertretung (AStA/StuRa/FSR) seine Inhalte und Veranstaltungen. Allein deswegen ist ein regelmäßiger Blick ins Postfach wichtig.
LSF
Das LSF ist das Zentrale Vorlesungsverzeichnis, die Abkürzung passt keinesfalls zur eigentlichen Bezeichnung. Ihr könnt hier alle Lehrveranstaltungen der Universität einsehen. Viele Studis planen darüber ihren Stundenplan. Ihr könnt im Vorlesungsverzeichnis auf die Ebene der eigenen Fakultät gehen und dann die entsprechenden Lehrveranstaltungen auswählen. Ein weiterer Weg ist die Studiengangsliste, in welcher ihr die Veranstaltung eures Studienganges im jeweiligen Semester einsehen könnt.
Ich würde aus meiner Erfahrung empfehlen, den Bau des Stundenplans nicht mit LSF zu starten (dazu im Kapitel Stundenplan mehr).
Achtet im LSF darauf, dass oben rechts in der Leiste das richtige Semester ausgewählt ist. Gerade bei der Planung des nächsten Semesters müsst ihr das Berücksichtigen, sonst erhaltet ihr nicht die neuen Kurse.
Prüfungsportal
Wohl das zweitwichtigste Portal der Uni hier meldet ihr eure Prüfungen an und könnt eure Ergebnisse einsehen. Über das Prüfungsportal könnt ihr auch das Modulverzeichnis einsehen, worüber ich den Stundenplan erstelle. Zu beiden Themen in den folgenden Kapiteln mehr.
Campusportal
Das Campusportal dient der zentralen Einsicht in euren Studienstatus. Dort könnt ihr die Studienbescheinigung abrufen und euren Rückmeldestatus einsehen. Über das Portal könntet ihr auch einen Fach- oder Studiengangswechsel einreichen. Es ist also die Schnittstelle zu allen Sachverhalten, die euren Studienstatus betreffen.
Wichtige Ordnungen: SPSO und RPO
Die SPSO ist eure Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung und enthält euren Fachanhang/Studienplan. Diese Ordnung regelt alles zu eurem Studium: Welche Inhalte und Kompetenzen werden erlernt? Welche Module sollte ich wann und wie belegen? Wann kann ich meine Abschlussarbeit anmelden?
Die SPSO fokussiert auf den eigenen Studiengang und die fachspezifischen Gegebenheiten. Dabei ist zu beachten, dass insbesondere bei kirchlichen Abschlüssen und Abschlüssen mit Staatsexamen noch übergeordnete Ordnungen gelten (z. B. Lehrkräfteprüfungsordnung im Lehramt, Approbationsordnung in Medizin).
Die RPO ist eure Rahmenprüfungsordnung. Zu beachten ist: Es gibt eine RPO für die Bachelor- und Master-Studiengänge sowie eine Lehramts-RPO. Die Ordnungen ähnlich sich im Grunde, müssen aber aufgrund des unterschiedlichen Abschlusses und der Struktur in Teilen andere Vorgaben haben. Und ihr merkt, hier hat die Medizin durch eigene Bestimmungen eine Sonderregelung.
Die RPO ist eine übergeordnete Prüfungsordnung, in welcher zentrale Vorgaben zu Prüfungen geregelt werden. Welche Vorgaben gibt es zur Anmeldung? Welche Fristen gelten zur Prüfungsabmeldung? Welche Widerspruchsmöglichkeiten habe ich?
Viele dieser Sachverhalte greifen wir im aktuellen Heft #141 in einem Artikel zum Prüfungsrecht auf (ab Seite 7). Schaut da gerne rein. Die Hefte findet ihr auf dem Campus in den Aufstellern.
Stundenplan bauen
Der Stundenplan ist ein zentrales und manchmal anstrengendes Thema. Eure Fachschaftsräte und Ersti-Hilfe-Tische haben euch hoffentlich gut durch die erste Planung gebracht. Ich möchte euch einen weiteren und aus meiner Sicht recht guten Weg zur Erstellung mitgeben.
Dafür braucht ihr zuerst das Prüfungsportal und euren Studienplan. Dort gibt es im oberen Bereich den ersten Reiter „Modulverzeichnis“. Dahinter findet ihr eine Suchmaske zur Eingabe der Modulnummern. Wenn ihr aus dem Studienplan dann eure Modulnummern herauskopiert und die Module heraussucht, könnt ihr dort alle Modulinformationen sehen. Und das ist der große Vorteil: Hier stehen alle Informationen zum Modul, die ggf. im LSF nicht stehen. Dazu sind dort auf einem Blick alle Lehrveranstaltungen aufgelistet, die für das Modul gelten.
Danach könnt ihr die Lehrveranstaltungen auswählen und werdet zum LSF weitergeleitet. Dort dann über Stud.IP anmelden und in die Lehrveranstaltung eintragen.
Egal, wie ihr es macht: Holt euch immer alle Infos zu Prüfungsvorleistungen, Vorgaben und Prüfungen ein, damit es am Ende keine unerwarteten Überraschungen gibt.
Alles rund um Prüfungen
Dieser Abschnitt wird kurz, kann allerdings nicht fehlen. Ich habe bereits erwähnt, dass es im neuen Heft #141 ein Artikel zum Prüfungsrecht gibt. Alle Informationen findet ihr also da. Heft #141 entweder auf dem Campus oder in unserem Heft-Archiv auf der Website.
Gadgets als Studi an der Uni Rostock
Semesterticket
Das bundesweite Semesterticket ist Teil des Semesterbeitrags und damit ein verpflichtender Beitrag zum Studium. Das Semesterticket in Form des Deutschlandtickets kann nur im Solidarmodell existieren, also alle Studierende erwerben das Ticket über den Semesterbeitrag. Das bundesweite Semesterticket ist dabei gesetzlich rabattiert und kostet nur 60 Prozent des regulären Deutschlandtickets. Außerdem wird die Preiserhöhung des Deutschlandtickets erst später wirksam, wodurch es eine längere Preisstabilität gibt.
Das bundesweite Semesterticket ist der Preistreiber beim Semesterbeitrag. In einer Umfrage unter allen Studierenden hat sich ein Großteil für die Einführung ausgesprochen. Allerdings gab es seit der Einführung vor einigen Jahren keine weitere Umfrage oder Abstimmung unter allen Studierenden.
Falls du während deines Studiums im Praktikum (Ausland) oder in einem verpflichtenden Auslandsaufenthalt bist, kannst du dir die Summe des Semestertickets rückerstatten lassen, da dir im Ausland eine Nutzung nicht möglich ist. Alles dazu findets du hier auf der AStA-Website.
Kulturticket
Das Kulturticket wird ebenso wie das Semesterticket von der Studierendenvertretung organisiert. Bei verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Rostock könnt ihr kostenlos an Veranstaltungen sowie Aufführungen teilnehmen. Alle Informationen findet ihr auf der Kulturticket-Website.
Dabei ist zu beachten, dass einige Veranstaltungen nur ein begrenztes Angebot an Freikarten haben. Zum Beispiel könnt ihr Montag und Dienstag ins Kino LiWu gehen. Und im PWH zu einem Konzert einer bekannten Band. Einfach immer gut informieren und schauen (Insta: @kulturticketrostock).
WLAN & Office-Lizenzen & Anwendungsserver
In der Uni müsst ihr eure mobilen Daten nicht verwenden, es gibt eigentlich in fast allen Bereichen das Eduroam. Das WLAN der Uni gibt es auch einheitlich an diversen Hochschulstandorten in Deutschland, wo ihr dann auch entspannt im dortigen WLAN reinkommt. Als erstes alle eure Geräte für die Uni in das Eduroam einloggen und gut ins Semester starten (ohne Hotspot).
Dazu bietet die Uni auch verschiedene technische Möglichkeiten an. Es gibt eine Campuslizenz von Microsoft 365 zur Nutzung der Angebote. Als Studi könnt ihr also eine Campuslizenz holen, um eigene, kostspielige Produkte nicht kaufen zu müssen.
Außerdem bietet die Uni verschiedene Anwendungsserver an, damit ihr als Studierende nicht eigene Software besorgen müsst. Die Anwendungsserver umfassen fachspezifische Programme fürs Studium, aber auch Anwendungen für das alltägliche Uni-Leben.
Hochschulsport & Sprachenzentrum
Neben dem Studium sollte man eine gute Balance waren. Dafür ist der Hochschulsport eine gute Möglichkeit der Aktivität. Denn: Der Hochschulsport bietet nicht nur ein breites und vielfältiges Sportprogramm an, sie initiieren immer wieder Programme im Bereich der physischen und psychischen Gesundheit. Die Angebote gelten getrennt für die Vorlesungs- und vorlesungsfreie Zeit. Es lohnt sich, dass Angebot jedes Mal neu zu durchstöbern – aber bei der Anmeldung immer schnell sein.
Ebenso gut für die eigene Entwicklung und auch ein spaßiges Angebot bietet das Sprachenzentrum. Dort könnt ihr einige Sprachen von Grund auf lernen und neben Basics ebenso vertiefende Kurse wählen. Ob nun fürs Studium oder für das nächste Urlaubsziel, es findet sich etwas.
Das gute an beiden Einrichtungen ist, es gibt günstige Preise für Studis. So ein Angebot findet ihr so selten nochmal.
Semesterbeitrag – Jetzt schon an morgen denken
Der Semesterbeitrag ist in den letzten Jahren ordentlich gestiegen. Direkt beeinflussen kann die Studierendenvertretung davon wenig, da die größten Anteile für das Semesterticket und das Studierendenwerk verwendet werden.
Da der Semesterbeitrag für einige Studierende eine große Belastung darstellt, gibt es die Semesterbeitragsübernahme aus sozialen Gründen.
Hier könnt ihr eine Übernahme des Semesterbeitrags beantragen, dazu müsst ihr Unterlagen einreichen, damit eure soziale Härte geprüft wird. Der Beantragungszeitraum startet in der Regel immer zu Beginn des Semesters, um für das folgende Semester eine Übernahme in Anspruch zu nehmen. Schaut dafür einfach immer auf die AStA-Website.
Um eine erfolgreiche Beantragung abschätzen zu können, gibt es einen Rechner zur potenziellen Übernahme.
Studierendenvertretung verstehen, kennenlernen und engagieren
Die Studierendenvertretung gliedert sich in eine Fachbereichsvertretung – eure jeweiligen Fachschaftsräte – und der übergeordneten allgemeinen Studierendenvertretung (AStA, StuRa). Wenn ihr bereits in eurer Schüler:innenvertretung oder in anderen ehrenamtlichen Vereinen sowie Organisationen tätig wart, dann ist die Studierendenvertretung ein guter neuer Anknüpfungspunkt.
Fachschaftsrat
Als Studierenden eines Studienganges bildet ihr eine Fachschaft, also Studis werden semesterübergreifend fachspezifisch zugeordnet. Und die Vertretung aller Studierenden einer Fachschaft erfolgt über die Wahl des Fachschaftsrates. Dabei ist es möglich, dass ein FSR mehrere fachverwandte Fachschaften vertritt.
Zwei Beispiele: Der Fachschaftsrat MAFIA vertritt unter anderem die Fachschaften Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Medizinische Biotechnologie und Lehramt AWT. Der Fachschaftsrat FaLS (FSR Lehramt Sozialkunde) vertritt nur die Fachschaft im Lehramt Sozialkunde. Die Zusammenschlüsse entstehen nach der Einbringung der entsprechenden Studierenden, aus größeren FSRen sind mit der Zeit auch viele kleinere FSRe entstanden.
Den FSR wählt ihr Studierenden jedes Jahr, meist im Wintersemester. Dort kann man sich auch selbst zur Wahl aufstellen, um das Studi-Leben auf den Campus zu beeinflussen. Die FSRe organisieren Veranstaltungen, unterstützen bei Fragen sowie Problemen, verbessern die Studienbedingungen und bringen sich auch inhaltlich in hochschulpolitischen Themen ein. Dabei ist jeder FSR anders aufgestellt. Dadurch könnt ihr sehr gut entscheiden, wie ihr euch einbringen wollt.
In der Ersti-Woche habt ihr viele Angebote der FSRe mitbekommen, ggf. habt ihr selbst Lust, diese Angebote für alle Studierenden und die nächsten Erstis voranzubringen. Nur mit einer großen Studierendenvertretung kann man ein lebendiges Campusleben gestalten.
AStA und StuRa
Ebenfalls jedes Jahr wird, meist im Sommersemester, der StuRa gewählt – in Langform der Studierendenrat. Der StuRa ist das Parlament der Studierendenvertretung und setzt sich aus Studierenden aller Fakultäten zusammen. Dort werden hauptsächlich hochschulpolitische Inhalte, Anträge und Richtungsfragen besprochen. Man kann sich das als legislatives Organ vorstellen (ähnlich dem Bundestag). Der StuRa beschließt den Haushalt der Studierendenvertretung sowie Finanzanträge im höheren Geldbereich und stellt das Grundgerüst für die weitere Arbeit der Studierendenvertretung.
Das ausführende Organ der Studierendenvertretung ist der Allgemeine Studierendenausschuss– der AStA (Insta: @asta_unirostock). Er setzt sich aus unterschiedlichen Referaten zusammen, die die Vorgaben vom StuRa umsetzen. Durch seine Gliederung in unterschiedliche Fachreferate übernimmt der AStA auch weitere Aufgaben. Das sind Planung von Veranstaltungen sowie Workshops und auch die Durchführung von Beratungen für Studis. Bei Problem rund ums Studium und Leben in Rostock ist der AStA als Studierendenvertretung die erste Anlaufstelle. Der AStA wird dabei vom StuRa gewählt, ähnlich der Bundesregierung vom Bundestag.
Rostock als Stadt erkunden
Für viele von euch ist Rostock die neue Wahlheimat. Vielleicht möchte nicht jede:r hierbleiben und nach dem Studium bereits wieder einen anderen Ort aufsuchen. Das ist fair und als Stadt am Meer ist Rostock auch eine Stadt für Reisende. Rostock ist allerdings keine normale Großstadt.
Meine Argumentationslinie dahingehend. Erstens: Rostock ist eine sehr langgezogene Stadt an der Warnow bzw. der Warnow-Mündung. Diese langegezogene Struktur streckt die Stadt und sorgt für viele verschiedene kleine Zentren im Stadtverlauf. Von Altstadt über KTV als Studi-Viertel hin zu charmanten Plattenbauten an beiden Stadtseiten. Teils dadurch auch voneinander getrennt, lebt die Stadt auch manchmal in ihren Stadtteilen. Zweitens: Der weite Strand im Norden ist ein großes Juwel. Und verbunden mit der schönen Ostsee kommt die Möglichkeit aus dem Überseehafen in die ganze Welt zu reisen, vor allem mit den Linien in die skandinavischen Länder. Drittens: Rostock ist als die einzige Großstadt in MV nicht gut an den Fern- und Regionalverkehr angebunden. Ist ein schwieriger Fakt allerdings ist eine Regionalexpressverbindung alle zwei Stunden nach Hamburg einfach zu wenig, mal abgesehen von den wenigen Fernverkehrsangeboten.
Und es gibt noch viele weitere Punkte, die aber in eine konkrete Richtung zielen. Lernt Rostock kennen und reflektiert selbst, ob Rostock eine gewöhnliche Großstadt ist oder doch einen wirklich besonderen Charakter hat. Dabei sollte man keinen Stadtteil auslassen.
