Präso-, Präsa-, Präsidium

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Von Fiona Richter und Julius Richert // Fragen von Hanna Bührig // Fotos von Jonas Müller

Das neugewählte StuRa-Präsidium stellt sich vor. Wir präsentieren: Julius Richert und Fiona Richter.

Julius Richert

StuRa Präsidium Julius

Ich bin Julius, 20 Jahre alt und studiere im sechsten Semester Informatik und Chemie auf Lehramt am Gymnasium.

Umreißen wir erst einmal die Basics: Wer bist du, was studierst du, wie alt bist du? Gib uns zunächst die Eckdaten, damit wir dich verorten können.

Wie bist du zum StuRa gekommen, was ist deine Motivation dahinter?

Ich habe mich direkt zu Beginn meines Studiums im Fachschaftsrat Informatik engagiert und bin darüber 2019 auf den StuRa-Wahlausschuss aufmerksam geworden. Dann führte eins zum anderen und ich war in der vergangenen Legislatur AStA-Finanzreferent. Und jetzt eben der StuRa :D.

Ich glaube, der StuRa ist deswegen so ein spannendes Gremium, weil er für viele der Einstieg in die HoPo ist, da kommen viele motivierte Leute zusammen und es kann gemeinsam an aktuellen Themen gearbeitet werden. Es gibt nicht für jede:n DIE feste Aufgabe, sondern alle bringen sich da ein, wo es gerade am besten passt. Das bietet enorm viel Potenzial und ich freue mich, zusammen mit Fiona dieses Gremium im kommenden Jahr leiten zu dürfen.

Und was steht in dieser Legislatur so an? Habt ihr schon besondere Projekte geplant?

Na ja, erst einmal wird uns ja vermutlich Corona noch eine ganze Weile beschäftigen. Das heißt einerseits, dass wir natürlich viele Projekte nicht so umsetzen können, wie wir das gerne machen würden. Andererseits gibt es da auch einfach eine ganze Menge zu besprechen, wie die Studienbedingungen in der Pandemie, digitale Prüfungen, Hybridlehre usw.

Was wir aber auf jeden Fall angehen wollen, ist die Arbeit in den Ausschüssen. Da können StuRa-Debatten inhaltlich vorbereitet und noch detaillierter über aktuelle Themen gesprochen werden. Hier können auch immer gern Nicht-StuRa-Mitglieder mitwirken.

Ein weiteres Thema wird die Studentische Vollversammlung werden. 2019 wurde beschlossen, dass es eine weitere Vollversammlung geben soll, im letzten Jahr war das in all dem Corona-Chaos nicht so ganz möglich. Wir wissen nicht, wie lange uns die Pandemie noch beschäftigen wird, aber wir schauen momentan, wie man eine Vollversammlung digital organisieren kann.

So jetzt aber mal gut mit dem Uni-Zeug. Was machst du am liebsten als Corona-Bewältigungsstrategie? Hier erfahren wir bestimmt was über deine geheimsten Hobbys :).

Wenn ich ehrlich bin, bewältige ich Corona gar nicht so wirklich gut. Ich habe mir leider auch kein tolles neues Hobby zugelegt. Um den ganzen Wahnsinn ein bisschen zu vergessen, verabrede ich mich zu Zoom-Meetings mit meinen Freund:innen — so ist man in den eigenen vier Wänden nicht allein und auch Spieleabende kann man digital gestalten.

Hast du Bock auf eine Runde „Entweder Oder“? Jetzt musst du da durch: 

MeerBerge
MittagFrühstück
NetflixSpotify
StadtmitteKTV
OptimistPessimist
AnrufText
ZitroneneisteePfirsicheistee
Partyzu Hause chillen

Gibt es ein Herzensthema, für das du dich jederzeit in eine Tischdiskussion mit deinen Großeltern verstricken lässt, weil du deinen Standpunkt verteidigen musst? Wenn ja, welches ist das?

Mit meinem Opa kann ich sowieso super diskutieren — der hat da genauso viel Spaß wie ich dran. Ein Herzensthema für mich ist aber auf jeden Fall Bildung, insbesondere informatische und Medienbildung (vielleicht eine kleine Berufskrankheit :D). Da debattiere ich immer sehr gerne, warum dieses Fach so relevant ist und warum es in allen Bundesländern verpflichtend werden sollte.

Fiona Richter

StuRa Präsidium Fiona

Wer bist du, was studierst du, wie alt bist du?

Ich bin Fiona, 21 Jahre alt und studiere im sechsten Semester Good Governance.

Wie bist du zum StuRa gekommen, was ist deine Motivation dahinter?

Ich bin letzten Herbst in die Soli.UNI Hochschulgruppe eingestiegen und wurde vom StuRa in das kommunalpolitisch-akademische Forum entsandt. Das KAF ist richtig cool, weil dort Vertreter:innen von der Uni und hmt, aber auch aus der Bürgerschaft sitzen. Man bringt dort Themen, die für Studierende relevant sind, an die Kommunalpolitik. Bei den letzten Sitzungen haben wir zum Beispiel über Wohnraum und die Verfügbarkeit von kulturellen Angeboten in verschiedenen Stadtteilen diskutiert. Und um mich besser über studentische Anliegen zu informieren, war ich dann halt auf vielen StuRa Sitzungen. Das war super interessant, zum einen, weil es ja StuRa-Mitglieder aus allen Fakultäten gibt und ich — vor allem seit der Pandemie — mich normalerweise nur in der Jura-Bubble bewege und zum anderen, weil es ein Gremium ist, bei dem Studierende ordentlich etwas bewegen können. Ich hatte Lust, aktiv die Uni mitzugestalten und habe mich auch sehr gefreut, als ich gewählt wurde. Als Julius und ich über unsere Kandidatur für das Präsidium gesprochen haben, hatten wir auch nochmal die Möglichkeit, uns ganz konkrete Ziele für diese Legislatur festzusetzen. Ich freue mich sehr darauf, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen, die Digitalisierung des StuRa voranzutreiben und in den Satzungs-, Sozial- und Nachhaltigkeitsausschüssen mitzuwirken.

Jetzt möchten wir von dir aber auch wissen, wie du Corona bewältigst. Hier erfahren wir bestimmt was über deine geheimsten Hobbys :).

Ich verbringe super viel Zeit mit meiner Mitbewohnerin — mittlerweile haben wir, glaube ich, Abos bei allen Streaming-Diensten. Ich lese auch schon immer viel, das ist eine sehr pandemietaugliche Aktivität. Ansonsten habe ich seit Anfang der Pandemie meine innere Omi herausgelassen und gestrickt, gebacken und Kreuzworträtsel gelöst.

Hast du Bock auf eine Runde „Entweder Oder“?

HundKatze
Drei-Sterne-RestaurantUni-Mensa
AnrufText
Nutella ohne ButterNutella mit Butter
KopfHerz
Unsichtbar seinGedanken lesen
FernwehHeimweh
BurgerPizza
OrdentlichChaotisch
StadtLand

Es ist ja momentan sehr schwer, coole Dinge zu erleben, also leben wir nun kurz mal durch dich: Was ist denn deine coolste Erfahrung bis jetzt in Rostock?

Das Coolste an meiner Zeit in Rostock sind die Erfahrungen, die ich bei der Law Clinic machen konnte! Mitglied eines kleinen Vereins zu sein, ist schon an sich interessant, weil man die Vereinsarbeit sehr gut kennenlernt und verschiedene Aufgaben übernehmen kann. Vor allem ist es aber super, dass ich Dinge, die ich in der Uni lerne, praktisch anwenden kann, um anderen zu helfen. Da fühlt sich das Studium nicht mehr ganz so theoretisch an. Und ich habe dadurch viele coole Leute kennengelernt, sowohl hier als auch im Rest von Deutschland.

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